Fehlverhalten - Problemverhalten was ist das?

Heutzutage sind in der Hundeerziehung die Begriffe Fehlverhalten und/oder Problemverhalten überall zu lesen. Was uns diese Worte verdeutlichen sollten, allerdings nicht. Was also bedeuten sie überhaupt?

Sie sagen aus, dass der Hund oder dessen Verhalten aus Sicht des Menschen auf alle Fälle schon mal auffällig ist.

 

Fehlverhalten ist jene Verhaltensweise, die eine negative Abweichung vom normal zu erwartenden Verhalten darstellt, mit der man aber, wenn man es nicht all zu genau nimmt, noch leben kann. Die Gefahr dabei ist nur, dass die Grenze zwischen Fehl- und Problemverhalten fliessend und nicht immer leicht zu erkennen ist.

  

Problemverhalten lässt sich als Verhalten beschreiben, dass auf Hund und Halter bzw. seine Umwelt über einen längeren Zeitraum belastend, extrem störend und gefährlich wirkt. Ein Verhalten also, das in seiner Art und Intensität

in keinster Weise der jeweiligen Situation angepasst erscheint und auch nicht zu beschönen ist. Durch ein solch auffälliges Verhalten ist sowohl die Enwicklung des Hundes, als auch die Entwicklung der Mensch-Hund-Teamarbeit stark behindert oder macht sie gar unmöglich. Daraus schlussfolgernd erklärt sich offensichtlich auch der Begriff Problemhund. Ein Problemhund ist jener Hund, mit dem sowohl sein Besitzer, als auch seine tierische und menschliche Umwelt ein Problem hat.

 

Probleme mit dem Hund entstehen niemals von heut auf morgen. Sie entwickeln sich immer schleichend und recht unauffällig. Aber bedenken Sie, Ihr Hund kann sein Verhalten nicht alleine ändern, Sie müssen ihn "lesen" können, seine Verhaltensveränderungen erkennen und Ihr Verhalten und Ihre Einstellung zum Hund ändern. 

 

Einen Hund "mit Baustellen" zu halten ist eine Herausforderung, die oftmals mit großer Verantwortung einhergeht.

Oft ist man als Halter gar nicht an der Entstehung der Problematiken beteiligt, sondern übernimmt einen solchen Hund aus dem Tierschutz oder aus entsprechenden Organisationen für Hunde mit Verhaltensauffälligkeiten.

 

Ein "Hund mit Baustellen" muss übrigens nicht zwingend Aggressionen zeigen. Er kann auch Paniken entwickelt haben oder Zangsverhalten zeigen, das im Alltag problematisch oder gefährlich wird.

 

Wenden Sie sich an mich, wenn Sie einen Hund mit Baustellen haben. Ich helfe Ihnen gern.

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